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Trauerweide
Die babylonische Weide (salix
babylonica) gilt als echter Trauerweide Baum. Sie stammt ursprünglich
aus China und hat braune Zweige sowie unbehaarte Blätter. In
Europa am häufigsten verbreitet ist die salix sepulcralis, ein
Hybrid der Silberweide, sie ist eine Kreuzung aus babylonischer und
Silberweide. Der wissenschaftliche Name leitet sich von "sepulcum"
(lat.), das Grab, ab. Sie hat gelbe, hängende Zweige.
Wenn
man eine Trauerweide kaufen möchte, muß beachtet werden,
dass sie bis zu 20 m groß wird. In der Natur ist sie häufig
in der Nähe von Gewässern anzutreffen und der sommergrüne
Baum blüht von März bis April. Die Blüten bestehen aus
4-6 cm langen, gelblich-grünen Kätzchen. Sie sind sowohl
männlich als auch weiblich. Aus winzigen Drüsen sondern sie
Nektar ab. Daher kommt der Trauerweide grosse Bedeutung als
"Bienenweide" zu.
Die Blätter werden bis zu 17
cm lang und laufen spitz zu. Die Bäume enthalten Salicylsäure,
die ein Bestandteil von Aspirin ist. Da die Trauerweiden in
Feuchtgebieten, Sümpfen und Auen gedeihen, aber die meisten
Gartengrundstücke trocken sind, sollte man sie nicht zu nahe an
ein Haus pflanzen. Auf der Suche nach Wasser könnte die Weide
Kanäle angreifen, da das Wachstum der Trauerweide sehr schnell
ist. Es besteht ausserdem die Gefahr des Sommerbruchs. Die Äste
brechen leicht ab, deshalb sollte man sie jedes Jahr zurück
schneiden. Beim Trauerweide Schnitt muss darauf geachtet werden, dass
die Stellen, die beschnitten wurden, anschliessend genügend
Licht bekommen, damit das Wachstum anschließend nicht gehemmt
wird. Ansonsten ist bei der Trauerweide Pflege darauf zu achten, dass
die stets genügend Wasser hat, damit die Wurzeln nicht zu stark
ausschlagen. Trotzdem benötigt eine Trauerweide ungefähr
400 m² Platz. Deshalb ist sie für einen kleinen Garten nur
bedingt geeignet.
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