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Kirschbaum
Kirschen sind ein beliebtes Steinobst. Schon die Steinzeitmenschen wussten um ihren Wohlgeschmack. Die ersten wilden Kirschbäume wuchsen vermutlich im Kaukasus. Nach Europa gelangte die Kirsche durch einen römischen Feldherrn. Ihre Urform ist die so genannte Vogelkirsche. Sie ist im gesamten gemäßigten Europa heimisch. Kirschbäume werden bis zu 20 Meter hoch. Stammdurchmesser von einem Meter sind keine Seltenheit. Diese gewaltige Wuchsform schränkt die Verwendung diese Obstgehölzes im kleinen Garten ein. Jedoch ist es möglich und angeraten, durch regelmäßige Pflegeschnitte die Kronenform zu beeinflussen, der Gärtner spricht von Erziehung. Kleinere Zuchtformen, darunter die Sauerkirschen werden gern angebaut.
Süßkirschen haben recht hohe Ansprüche an den Boden. Er soll sich schnell erwärmen, Kirschbäume lieben keine kalten Füße. Sie müssen die Wurzeln weit in das Erdreich einbringen können und brauchen reichhaltige Nährstoffe. An Stellen, an denen sich die Nässe im Boden staut, fühlt sich der Kirschbaum nicht wohl. In Lagen mit späten Frösten trägt der Baum nur mäßig. Lange Regenperioden führen zum Platzen der Früchte, lassen sie gar am Baum verfaulen. Jedoch in sonnigen Höhenlagen vermag ein Kirschbaum gute Ernten zu bringen, nur ist die Reifezeit dann entsprechend später.
In Baumschulen werden Kirschbäume durch Aufbringen von so genannten Edelreisern auf Sämlinge der Vogelkirsche kultiviert. Die Veredelungsstelle muss sich immer über dem Erdboden befinden. Die Wahl unterschiedlicher Sämlinge ergibt verschiedene Kirschsorten. Die günstigste Pflanzzeit ist der Herbst, denn die Herbstpflanzung wird der Biologie des Kirschbaumes am Besten gerecht. Dabei ist zu berachten. dass zwischen den Wurzeln beim Pflanzen keine Freiräume verbleiben dürfen. Bei der Pflege ist zubeachten, dass man den Kirschbaum schneiden muß und dies regelmässig.
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