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Feigenbaum


Der Feigenbaum wird in dem gesamten Mittelmeergebiet angebaut und gehört zu den ältesten domestizierten Nutzpflanzen. Die Herkunft dieser Bäume liegt in Kleinasien. Dort wuchsen sie als wilde Sträucher auf dem felsigen Gelände. Verschiedene Zuchtformen der Feigenbäume gedeihen auch in Deutschland, so dass man sie auch für den deutschen Garten kaufen kann.

Der Feigenbaum stellt kaum Ansprüche an den Boden, er benötigt nur wenig Wasser, dafür aber sehr viel Sonne. Für die Plantage ist dies sehr wichtig, denn es werden dort keine Pflanzenschutzmittel oder Düngemittel eingesetzt.
Diese Bäume erreichen eine Wuchshöhe von bis zu acht Metern. Bei alten Bäumen ist die Krone sehr breit, unregelmässig und niedrig. In einer niedrigen Höhe beginnt bei diesen Bäumen auch schon die Verzweigung. Der Stamm ist meistens gebogen, knorrig oder aber gedreht. Die Rinde des Stammes ist hellgrau und glatt. Die Blätter des Feigenbaumes werden zwischen 20 und 30 cm lang und sind auch ungefähr so breit. Auf der oberen Seite sind die Blätter rauhaarig und haben eine dunkelgrüne Farbe, auf der unteren Seite ist die Farbe ein wenig heller.

Die Pflege von einem Feigenbaum ist wenig anspruchsvoll. Vor dem Austrieb im Frühjahr muss man den Baum einmal zurück schneiden und die Fruchttriebe müssen entspitzt werden.
Der Feigenbaum kann schon im zweiten Jahr nach der Pflanzung Früchte tragen. Nach ca vier bis sieben Jahren trägt der Baum seinen Vollertrag und dieser hält dann auch für ungefähr 50 Jahre an.


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